Pressestimmen 2011

Der „Maya-Kalender“ oder „Die letzten Tage einer Zeitrechnung“

Erschienen in: "Deutscher Drucker"

Tag der offenen Tür in der Buchbinderei Thomas Johst GmbH

 

Thomas Johst, geschäftsführender Gesellschafter der gleichnamigen GmbH in Wermsdorf (Sachsen), hatte Anfang März 2011 wieder einmal Agenturen, Verlage und Druckereien und deren Auftragsbearbeiter im Rahmen einer Open House-Veranstaltung zu Gast, um die Zusammenarbeit weiter zu vertiefen, aber auch um Neukunden zu gewinnen. Mehr als 100 Gäste konnte er begrüßen und ihnen bei produktionsnahen Demonstrationen die vielfachen Möglichkeiten der Druckweiterverarbeitung präsentieren. Der kleine Branchentreff wird auch von den Druckereikollegen vielfach zum Fachsimpeln genutzt.

 

Auch wenn „Der Kalender der Maya“, ein begehrtes Produkt mit Kalendarium bis zum Dezember 2012, der erste ‚Hingucker’ war, so waren doch auf einen zweiten Blick in die modernen Produktionsräume der Heidelberg-Klebebinder „Eurobind 4000“ und eine Falzmaschine vom Typ „Stahlfolder“, vom gleichen Hersteller, die wichtigen Maschinen bei Johst. Mit dem Klebebinder wurde das Produktprofil bereits im Herbst 2008 erweitert und es kann neben Hotmelt- auch Polyurethan-Klebstoff verarbeitet werden, der eine hohe Bindefestigkeit und gutes Aufschlagverhalten ermöglicht. Außerdem ist es seitdem möglich, mit einem weiteren Schneidsystem von Perfecta Bautzen, größere Papier-Formate zu schneiden (Schneidbreite bisher 92 cm, nun 132 cm). Die genannte Falzmaschine kann Druckbogen im Format 78 x 128 cm verarbeiten. Der Klebebinder wird nicht nur für hochwertige Broschuren sondern auch für Produkte mit Wire-O-Bindung eingesetzt.

 

Johst erläutert seine Marktsituation: „Durch den Schritt in die Formatklasse 70 x 100 cm haben wir uns in einem Segment in der Region etabliert, das uns Stabilität in der Auslastung bringt. Mit dem Klebebinder Eurobind 4000 haben wir in dieser Leistungsklasse eines der modernsten Produktionsmittel im Haus, und unsere Kunden loben die stabil hohe Qualität. Verstärkt wird nun auch immer mehr Klebebindung von den Druckereien angefragt. Wir erhöhen mit dem Klebebinder nicht nur die Kapazität unserer Bindeleistungen, es ist im Ergebnis auch eine höhere Arbeitsproduktivität nachweisbar. Mit der gestiegenen Qualität haben wir immer bessere Chancen am Markt, weitere lukrative Aufträge zu realisieren. “

 

Die Rezension der vergangenen Epoche hat bei Johst keine Spuren hinterlassen. Es gab keine anderen, als die jahreszeitlich typischen Schwankungen in der Auslastung. Weiterbildung ist eine kontinuierliche Maßnahme in dieser Buchbinderei, und es wurden drei Mitarbeiter 2010 für 20 Wochen nach Chemnitz delegiert. „Diese personelle Lücke haben wir bei unseren insgesamt 17 Mitarbeitern manchmal schmerzlich gespürt. Aber der fachliche Zugewinn zahlt sich über die Zeit immer wieder aus und wir haben unseren Personalbestand stabil gehalten“, ergänzt Johst.

 

Partner mit Informationsständen waren die Firmen IGEPA, Hinderer & Mühlich Prägestempel, Max Seiffried Kartonagenfabrik Rackwitz und Kurz-Prägefolien, die das Informationsangebot an diesem mit Demonstrationen reichen Tag der offenen Tür abrundeten.

Von Dr. Horst-Dieter Branser

 

Zurück