Pressestimmen 2000

Neues Kapitel in der Firmengeschichte

Erschienen in: "Oschatzer Rundschau"

Buchbinderei Thomas Johst seit wenigen Tagen im neuen Gebäude

Wermsdorf. Die Anfänge des Buchbindens laufen mit der Geschichte der Buchgestaltung paralell.

Bereits im 3. Jahrtausend v. u. Z. wurde das Schriftwesen so weit entwickelt, dass die aus Papyrus hergestellten und beschriebenen Einzelblätter zu Schriftrollen zusammengeklebt wurden. Die Umstellung von der Rolle zum Buch erfolgte Ende des 4. Jahrhunderts. Mit Gutenbergs Erfindung des Buchdruckes, entwickelte sich auch Buchbinden zum bürgerlichen Gewerbe. In Deutschland entstanden in der Folge Papier mühlen, Druckereien und eben auch Buchbindereien.

Thomas Johst leitet ein junges Familienunternehmen in zweiter Generation. Auf der Schwelle in das neue Jahrtausend möchte er mit modemster Technik den Qualitäts- und Terminansprüchen seiner Kundschaft noch besser gerecht werden. Nicht zuletzt sollten sich die Arbeitsbedingungen seines 12-köpfigen Mitarbeiterteams entscheidend verbessern. Deshalb folgten im vergangenen Jahr Überlegungen, einen neuen Firmensitz mit besseren Arbeits- und Lagerräumen zu schaffen.

Gemeinsam mit dem Bauplaner Ernst Roßburger folgten nun die Überlegungen, wie das neue Firmengebäude errichtet werden solle. Dazu Ernst Roßburger: „Wir entschieden uns für ein Niedrigenergiehaus. Das hat gegenüber dem normalen Stahlhallenbau entschiedene Vorteile." Nach einem halben Jahr Bauzeit konnte im Dezember vergangenen Jahres das in Ziegelbauweise und mit freitragender Dachkonstruktion errichtete Gebäude seiner neuen Bestimmung übergeben werden. Durch die Bauweise als Niedrigenergiehaus hat das Gebäude einen hohen Nutzwert. Zu jeder Jahreszeit herrscht angenehmes Raumklima in den hellen und großen Arbeitsräumen. Der Baustil fügt sich hervorragend in das Bild des bestehenden Gewerbegebietes am Fasanenholz ein. „Die Baufirmen haben eine sehr gute Arbeit geleistet, wofür ich mich an dieser Stelle vorab bedanken möchte", lobt Firmeninhaber Thomas Johst die Art und Qualität der Bauausführung. „Sie setzten ausschließlich sächsische Bauprodukte ein." Im Frühjahr werden die letzten Arbeiten am und im Gebäude abgeschlossen. So wird auch die Fassade gestaltet und damit für einen weiteren Glanzpunkt in Wermsdorf sorgen.

Dann wird auch Thomas Johst mit dem ganzen Team und Ihnen bei einem Tag der offenen Tür feiern. Gleichzeitig können Sie sich dann über den Produktonsablauf und die Produktvielfalt der Buchbinderei informieren. Rundschau wird Sie rechtzeit über den Termin informieren. Die Buchbinderei Thomas Johst GmbH ist jetzt in 04779 Wermsdorf, Am Fasanenholz 29 zu finden. Telefonisch ist das Unternehmen unter 034364/5 12 65, 5 12 66 zu erreichen.


Von Tilo Schroth

 

Traditionelles Handwerk in moderner Halle

Erschienen in: "Oschatzer Allgemeine"

Buchbinderei Johst nimmt Neubau in Betrieb / Kunden sind große Druckereien und private "Bücherwürmer"

Wermsdorf. „Die Kunden bringen bedrucktes Papier, und wir machen etwas daraus", umreißt Buchbinder Thomas Johst die Aufgabe seiner Firma. Seit Jahresbeginn läuft die Arbeit der Buchbinderei im Neubau im Gewerbegebiet des Wermsdorfer Fasanenholzes. Fünf Jahre zuvor startete die Produktion auf dem Gelände der Philatelie. „Diese Zusammenarbeit besteht auch weiterhin", versichert der Firmenchef, „aber im Neubau haben wir alles auf einem Platz und können effektiver arbeiten." Nun wird dort gebunden, ausgestanzt oder geprägt.

Schon der Vater von Thomas Johst führte in Leipzig eine Buchbinderei, die vom Senior zum Schluss alleine bewirtschaftet wurde. Jetzt konzentriert sich das Unternehmen gänzlich auf den Standort in Wermsdorf. Zwölf Mitarbeiter werden im Fasanenholz beschäftigt. „Zwei Leute habe ich schon im Sommer im Hinblick auf die größeren Arbeitsflächen im Neubau eingestellt", erklärt Thomas Johst. In sechs Monaten entstand auf 480 Quadratmetern eine Buchbinderei, in der mit modernen Maschinen gearbeitet wird, in der aber auch alte Geräte zum Einsatz kommen. Diese traditionellen Geräte seien in der Branche keineswegs ein Manko, eher ein Markenzeichen, versichert der Unternehmer. Ein besonderes historisches Modell soll künftig im Eingangsbereich als Blickfang stehen – und dabei trotzdem hin und wieder noch benutzt werden.

Zu den Kunden der Wermsdorfer Buchbinderei gehören neben Druckereien und Bibliotheken auch Kanzleien oder Studenten.


Von J. B.

 

Neues Kapitel in der Firmengeschichte

Erschienen in: "Oschatzer Rundschau"

Buchbinderei Thomas Johst lädt zum Tag der offnen Tür "Bücherwürmer"

Wermsdorf. Die Anfänge des Buchbindens laufen mit der Geschichte der Buchgestaltung paralell. Bereits im 3. Jahrtausend v. u. Z. wurde das Schriftwesen so weit entwickelt, dass die aus Papyrus hergestellten und beschriebenen Einzelblätter zu Schriftrollen zusammengeklebt wurden. Die Umstellung von der Rolle zum Buch erfolgte Ende des 4. Jahrhunderts. Mit Gutenbergs Erfindung des Buchdruckes, entwickelte sich auch Buchbinden zum bürgerlichen Gewerbe. In Deutschland entstanden in der Folge Papiermühlen, Druckereien und eben auch Buchbindereien.

Thomas Johst leitet ein junges Familienunternehmen in zweiter Generation. Auf der Schwelle in das neue Jahrtausend möchte er mit modernster Technik den Qualitäts- und Terminansprüchen seiner Kundschaft noch besser gerecht werden. Nicht zuletzt sollten sich die Arbeitsbedingungen seines 12-köpfigen Mitarbeiterteams entscheidend verbessern. Deshalb folgten im vergangenen Jahr Überlegungen, einen neuen Firmensitz mit besseren Arbeits- und Lagerräumen zu schaffen. Im Frühjahr sind die letzten Arbeiten am und im Gebäude abgeschlossen worden, so dass Sie Thomas Johst mit dem ganzen Team am kommenden Sonntag, dem 30. April 2000, zu einem Tag der offenen Tür einlädt. Gleichzeitig können Sie sich dann über den Produktionsablauf und die Produktvielfalt der Buchbinderei informieren, und wer möchte, kann sich ein Buch in japanischer Bindung selbst herstellen. Die Buchbinderei zeigt Ihnen, wie man Bücher repariert, wie Kleisterpapier hergestellt wird und für Kinder gibt es eine Bastelecke.


Von Tilo Schroth

 

Altes Handwerk erfreute Gäste

Erschienen in: "Oschatzer Allgemeine"

Besucher in Wermsdorf versuchen sich als "Buchbinder auf Probe"

Wermsdorf. Der Tag der offenen Tür der Buchbinderei Johst stieß bei Einwohnern auf große Resonanz. Zahlreiche Gäste ließen sich die Techniken der Buchbinderei erklären und versuchten selbst, einige kleine "Bücher" per Hand zu binden. Thomas Johst führt in dem kürzlich eröffneten Neubau im Gewerbegebiet Am Fasanenholz die Familientradition fort. Auch sein Vater, Buchbinder-Meister Dieter Johst, der den Betrieb früher in Leipzig führte, erläuterte Gästen die Arbeit.


Von J. B.

 

Einblick in die Buchbinderkunst

Erschienen in: "Oschatzer Rundschau"

Thomas Johst lud zum Tag der offnen Tür

Wermsdorf. Im Frühjahr konnten die letzten Arbeiten am und im Gebäude der Buchbinderei Johst abgeschlossen werden, so dass sich Thomas Johst mit dem ganzen Team am vergangenen Sonntag während eines Tages der offenen Tür präsentieren konnte.

Gleichzeitig konnten die Besucher sich über den Produktionsablauf und die Produktvielvalt der Buchbinderei informieren und wer wollte, konnte sich ein Buch in japanischer Bindung selbst herstellen. Die Buchbinderei zeigte den Gästen, wie man Bücher repariert, wie Kleisterpapier hergestellt wird und für Kinder gab es eine Bastelecke.

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